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Mp3 Radio für Kids

Hat schon mal jemand einen CD-Player oder MP3-Player für Kinder unter 3 Jahren gesucht?

Welches Kind soll denn die kleinen Knöpfe der MP3-Player bedienen?

Bei der Suche bin ich dann auf den Dfplayer gestoßen. Er hat ein paar Funktionen, die es relativ einfach machen, mit einfachen Knöpfen einen Kindgerechten Mp3-Player aufzubauen. Und so ist das Projekt entstanden.

Der Dfplayer kostet weniger als 10€ und hat gleich einen 3W Verstärker mit an Board. Damit kann ein kleiner Breitbandlautsprecher in ausreichender Lautstärke betrieben werden. Man sollte sogar noch einen Poti mit etwa 200 Ohm vorschalten, um die Lautstärke zu begrenzen. Diesen habe ich im Gehäuse untergebracht, damit wir der Herr der maximalen Lautstärke bleiben. Mit einem 2. Potentiometer, Wert 1KOhm kann unsere Tochter jetzt ihre Lautstärke selbst regeln.

Eingeschaltete wird der ganze Player über einen großen, kindergerechten Kippschalter.

Die farbigen Knöpfe spielen die Lieder 1-12 auf der Micro-sd Karte direkt an. Mit den weißen Knöpfen kann man vor- und zurückspringen oder die Lieder oberhalb der ersten 12 Lieder erreichen.

Die Micro-sd Karte ist ebenfalls im Inneren verbaut und kann mit einem normalen Kartenleser bespielt werden.

Ich war wirklich erstaunt, wie schnell eine 2 jährige das ganze bedienen kann. Jetzt wird er überall mit hin geschleppt.

Hier noch ein paar Bilder.

3D-Drucker | Umbau auf externen Extruder

Ich musste schmerzlich feststellen, dass die Filament Qualität sehr stark schwankt. Ein 26h Druck mißglückte mir 4 mal, bis ich auf die  Ursache gestoßen bin. Jedes Mal, wenn der Extruder mit hoher Geschwindigkeit auf der X-Achse fahren musste und gleichzeitig noch Filament abwickeln musste, wurde der Strom in den Stepper Motoren zu hoch und die X-Achste bewegte sich in dieser Zeit nicht oder zu wenig. Die Folge ist, dass die X-Achse nun auf der falschen Koordinate steht und fleißig mit den alten Daten weiter druckt. Also wird der komplette Druck versetzt. Das Ergebnis ist für den gelben Sack. Aufgefallen ist mir das erst, als ich das Filament mal genauer angesehen habe. Das schwarze Filament ist sehr viel geschmeidiger als das z.B. blaue. Zumindest war das bei mir so. Und damit war der Reibungswiderstand beim blauen Filament um einiges höher als bei dem schwarzen.

Lange Rede, kurzer Sinn. Auf der X-Achse musste sich was ändern. Logischer Weise sollte das Problem mit einem externen Extruder mit Bowden nicht mehr auftreten. Denn schnelle Bewegungen der X-Achse haben kein ruckartiges Nachziehen vom Filament zur Folge. Das Filament wird dann schön gleichmäßig eingezogen. Soweit zur Theorie.

Ich habe dann bei Amazon die nötigen Teile bestellt (Pneumatische Schnellverschlüsse und PTFE Schlauch), welche mit ca. 20 Euro zu Buche geschlagen haben. In der Bucht wäre das ganze noch billiger gewesen, aber ich habe hier auf Prime gesetzt, falls das ganze nicht die Qualität gehabt hätte.

Der Umbau kann beginnen.

In Thingiverse.com einen externen Extruder Halter ausgedruckt: http://www.thingiverse.com/make:308418

Montage des Hotend auf dem Halter der X-Achse:

Hier hat nun der Stepper der X-Achse um einiges weniger Gewicht zu schleppen und ist damit auch von der Filament Versorgung entkoppelt. Bisher sind alle Ausdrucke ohne jeden Fehler durchgelaufen. Auch der 26h Druck. Es hat sich also gelohnt.

Was kommt als nächstes?

  • Das Housing des Druckers mit Ikea Lack Tischen (mal sehen ob ich eine Umgebungstemparatur von 60°C erreiche)
  • Temperaturkontrolle bzw. Anzeige mit einem 12V Temparturregler für 2,60 €
  • Remote Steuerung und ÜBerwachung mit OctoPi (läuft schon in Testaufbau)
  • Endgültige Montage im Ikea Lack

Hier mal ein Screenshot der letzten Teile für den Ikea Lack. Bin mal gespannt, wie das ganze dann im neuen Housing aussieht.

 

3D-Drucker | Nächste Stufe – ABS drucken

3D-Drucker | Nächste Stufe – ABS drucken

Ok, nachdem nun der PLA Druck immer gelingt, kommt die nächste Stufe. ABS drucken. Warum ich nun in ABS Druck versuche, weiß ich bis heute noch nicht. Laut Geeetech kann das Druckbett Temperaturen bis 110°C. Mir war schon klar, das das wohl unter Labor Bedingungen gemessen wurde. Der Raum selbst hatte wahrscheinlich schon um die 40°C. Nach einigen Tests mit 95°C habe ich immer wieder mit dem Warp Effekt zu kämpfen gehabt. Eine höhere Temperatur war auch nach einer halben Stunde Aufheizzeit nicht zu erreichen. Was also tun?

  • neues Heizbett kaufen –> erfordert aber die Umstellung auf 24V
  • den Raum noch mehr aufheizen
  • Isolieren

Mir ist aufgefallen, sobald ich das Fenster zum lüften geöffnet habe, ist die Bett Temperatur gleich ein wenig gefallen. Also hat schon das öffnen des Fensters dazu geführt, ziemlich viel Wärme zu verlieren. Ich hab mir dann überlegt, wo die Wärme verloren geht. Einmal natürlich über die Oberfläche des Druckbettes, aber eben auch auf der gegenüberliegenden Seite, nämlich unten. Nachdem ich zwischen Trägerplatte und Heizbett eine Schaumstoffisolierung eingebracht habe, wurde die Heizzeit schon beachtlich verkürzt. Nach dieser Maßnahme komme ich mit dem Heizbett schon mal konstant auf 105°C. Erste Tests zeigen, dass damit das Warping mit meinem Krepp-Band so gut wie nicht mehr auftritt. Ich werde mal weiter testen und im schlimmsten Fall kann man ja immer noch zurück auf das Umweltfreundliche PLA.

Hier noch Bilder, wie die Isolierung eingebracht ist.

3D-Drucker | Auto-Bed-Leveling

Als erstes sucht man natürlich Verbesserungen des eigenen Druckers. Das beste, was man sich antun kann ist ein Sensor für das automatische ausmessen des Druckbettes. Was mich anfangs zur Verzweiflung gebracht hat, ist jetz reiner Luxus. Das automatische ausmessen des Druckbettes. Hierzu wird ein Sensor anstatt des Z-min Endschalters eingebaut. Es gibt für so ziemlich jeden Sensor bereits ausdruckbare Halter auf www.thingiverse.com .

Einzig das anpassen der Firmware ist für unbedarfte etwas frickelig. Bei meinem Drucker wird die Marlin Firmware verwendet, welche bisher mit der Arduino Compiler Version 1.0.1 compiliert wird. Wer eine neuer Arduino Version verwendet, wird den „Sketch“ nicht compiliert bekommen.

Ich möchte mal behaupten, dass ich schon einiges an Microcontrollern programmiert habe, aber die anpassung der Firmware hat mich 3 Abende gekostet. Vor allem sind einige Fallen versteckt, welche ich in meinem vorherigen Artikel beschrieben habe.

Hier noch ein Video vom Autoleveling. Wenn alles mal eingerichtet ist, ist das eine feine Sache.

3D-Drucker | fertig kaufen ist langweilig – Geeetech prusa I3 A Pro 3D printer DIY kit

3D-Drucker | fertig kaufen ist langweilig – Geeetech prusa I3 A Pro 3D printer DIY kit

Ich war hin- und hergerissen. Eigentlich hätte mir ja eine Portalfräse ganz gut gefallen. Ich hatte mir auch schon ein Modell herausgesucht. Es wäre eine Shapeoko-MAX geworden. Kosten rund 1K. Viele Foren gelesen, viele Meinungen gehört. Wer eine Fräse hat, ist der Obergott, ein 3D-Drucker ist nur der billige Ersatz für eine Fräse und so einen Quatsch. Nur wer sich genau in die Materie einarbeitet weiß, dass dies eben wirklich zwei verschiedene Welten sind.

Also weiter. Ich habe mich erstmal für einen 3D-Drucker entschieden. Aber fertig kaufen ist ja langweilig, dachte ich. Also erstmal schlau machen.

Mechanik – Der Aufbau

Alles selbst bauen, lohnt nicht. Ich hab dann doch nicht so viel Zeit und preislich ist das inzwischen sehr schwierig, bei den asiatischen Angeboten überhaupt unter den Materialpreis zu kommen. In Ebay habe ich dann ein Angebot gefunden, das meinem Bastelherz höher schlagen lies. Es sollte ein Prusa I3 werden, allerdings in der Alu ausführung mit externer Kontrollbox, da ich es nicht prickelnd finde, die 230V Netzspannung irgend wie an dem Gerät angefrickelt aufzufinden.

Das externe Gehäuse, welches geschlossen ist und auch wirklich berührungssicher und geerdet ist, war mir da um einiges sympathischer.

Der Aufbau des Inneren ist meiner Meinung nach vorbildlich! Sauber verkabelt und die Leistungsteile des Netzteils werden über das Gehäuse gut gekühlt. Lediglich der Kühler wurde meiner Meinung nach falsch herum eingebaut. Sicher wegen der leichteren Montage. Der Luftstrom wurde in das Gehäuse hereingedrückt, statt herausgezogen. Des weiteren wären Kühlkörper auf den Leistungstreibern der Schrittmotoren angebracht. Bisher hat dieses Setup auch einen 24h Betrieb überstanden, auch ohne Kühlkörper.

Der Bausatz hielt, was ich mir versprochen hatte. Es war nicht einfach. Der mechanische Aufbau geht eigentlich nur mit entsprechendem Werkzeug. Der Lieferumfang ist wirklich umfangreich. Es sind reichlich Schrauben und Unterlagscheiben übrig. Also ruhig auch an den Stellen Unterlagscheiben verwenden bei denen es in der Anleitung auch nicht erwähnt wird. Leider fehlte bei mir ein Pulley, welcher aber noch nachgeliefert wird. Diesen habe ich kurzerhand im freien Handel für ein paar Euro selbst bestellt, da die Nachlieferung aus China kommt und das ganze eine Weile dauert.

Leider sind die Bohrungen der Alu Teile so genau, dass sie sicher vor dem eloxieren gepasst haben, jedoch nach dem eloxieren sicher nicht mehr. Also bleibt nichts weiter übrig, als manche Bohrungen mit der beiglegten Feile größer zu reiben. Der Aufbau nach Anleitung lief soweit problemlos. Die ersten wirklichen Probleme kamen bei der Inbetriebnahme. Die X- und Y-Achse liefen einwandfrei, jedoch wollte die Z-Achse überhaupt nicht laufen. Die Schrittmotoren stotterten einfach vor sich hin.

Nach einigem lesen in Foren konnte ich feststellen, dass ich nicht alleine war. Also folgte ich den Tips und löste alle Schrauben der Gleitlager und der Trapezgewindestangen. Die Trapezgewindestangen sind über die Koppler sauber von den Schrittmotoren getrennt. Letztendlich musste ich das externe Steuergehäuse öffnen und den Treiberbaustein mit dem Poti genau einstellen, damit die beiden Schrittmotoren genug Strom bekamen. Sicherheitshalber habe ich mir gleich die nächst größeren Treiber bestellt, welche ich aber bis heute nicht einbauen musste.

Nachdem nun die Z-Ache auch lief, konnte der erste Test durchgeführt werden. Das Druckbett ausnivilieren und los. Der erste Test war schon mal erfolgreich, wenn auch nicht ganz zufriedenstellend.

Addons – Was man noch alles braucht

Ok, der Anfang war gemacht. Was braucht man sonst noch für solch einen 3D-Drucker. Als erstes wollte ich mir auf jeden Fall die dauernde Einstellung des Druckbettes sparen. Ich hatte gelesen, dass es ein automtisches nivilieren gibt. Das klingt doch wirklich schon mal gut. Ich habe dann wieder ein paar Foren gelesen und mir über Amazon (sicher auch bei Ebay oder anderen erhältlich) einen Näherungssensor zugelegt (LJ18A3-8-Z/BX 8mm induktive Näherungsschalter Sensor NPN NO Schalter DC 6-36V). Einen Halter dafür gibt es in Thingiverse.com . Vorteil des Halters, man kann sich gleich noch einen Filamentkühler mitbestellen und verbauen. Ob dieser wirklich die oft erwähnten Qualitätssteigerungen bringt, kann ich noch nicht sagen. Bisher habe ich den Eindruck, dass dies nicht der Fall ist.

Nach dem Anbauen und verkabeln des Sensors (Achtung, hier muss noch ein Spannungsteiler eingebaut werden. Versorgungsspannung ist 12V, Signalspannung soll dann 5V sein. Mein Sensor gab aber nur 9,8V am Signalausgang heraus, was für mich von Vorteil war, da dann 2x 10KOhm Widerstände für 5V ausreichten. Wie das geht, findet ihr mit Google leicht selbst oder hier eine Nachricht hinterlassen.) erledigt war, kam das anpassen der Firmware. Ich brauchte allerdings länger, die richtige Firmware zu finden, als die Anpassungen durchzuführen. Die Firmware muss zum Board passen (meins ist ein GT2560 rev.A), sonst kann es Euch wie mir passieren, dass das Display nichts anzeigt, da die anderen Drucker andere Displays haben. Ich habe dann die richtige „Marlin“ Firmware gefunden. Geeetech hat diese auch auf ihrer Seite „versteckt“. Meist findet man den Link dann beim Produkt im Kommentarbereich, da andere auch auf der Suche sind. Ich werde meine hier noch zum Download verlinken.

Firmware anpassen

Hat man die richtige Firmware gefunden, müssen ein paar Dinge beachtet werden, über die ich auch gestolpert bin. Zum einen muss das „auto_bed_leveling“ aktiviert werden. Dazu wird der „alte“ Z-Endschalter als Sensoreingang verwendet. Zum zweiten muss jetzt aber das homing für die Z-Achse neu definiert werden, da der Sensor sonst nicht auf dem Bett misst, sondern neben dem Bett in der Luft hängt. Dazu kann in der Firmware die Funktion „Safe_Homing“ aktiviert werden. Dann wird die Z-Achse erst heruntergefahren, wenn die X- und Y-Achse erfolgreich ihre Startposition erreicht haben und anschließend auf eine Position gefahren sind, bei der der Sensor in der Bettmitte mißt.

Achtung Falle

Soweit so gut. Jetzt war nur noch das Problem, dass der Drucker bei mir das Bett nicht ausgemessen hat, sondern auf einer Stelle stehen blieb und die Z-Achse kurz geruckelt hat und mir wurden Meßwerte für das Bett zurückgeliefert. Ich wusste natürlich, dass die Werte nicht stimmen können, da der Drucker das Bett ja gar nicht ausgemessen hat. Der Grund war relativ einfach, jedoch schwer zu finden. Geeetech auch für alle Achsen die Möglichkeit Endschalter anzuschließen. Diese sind jedoch im Standard nicht verbaut. Da die Pins der Eingänge aber mit einem internen Pullup aktiv sind, sind diese „high“ und das Bett wird nicht ausgemessen, da der Controller denkt, die Achsen sind auf den Endschaltern aufgelaufen. Also habe ich die Endschalter in der Firmware noch deaktiviert (die Endpositionen sind sowieso Softwareseitig definiert) und schon wurde das Bett ausgemessen. Jetzt noch das Z-Offset der Düse zum Bett per Software setzen (M851 Z -x.x) und schon kann es losgehen.

Ich habe einige Abende mit der Fehlersuche verbracht und hoffe, dass meine Tips dem ein oder anderen helfen.

Hier noch ein kleines Video mit „Auto Bed Leveling“