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Bartl -> iobroker

So, nachdem ich mit all meinen Automatisierungen nun von ccu.io zu iobroker umgestiegen bin, hab ich mich nun doch entschieden, auch die Bartl auf iobroker umzuziehen.

Was mir damals noch fehlte war der PiFace Adapter in iobroker. Ich hab mich also hingesetzt und den PiFace Adapter zu iobroker umgezogen. In dem Zug wurde der PiFace auf vielfachen wunsch, von mir noch auf adressierbarkeit erweitert. Damit ist es nun möglich, bis zu 4 PiFace auf einem Raspberry zu betreiben. Es lassen sich also 4 x 8  I/O´s realiseren (32 Eingänge und 32 Ausgänge).

Mir hat dann schon seit längerem das Touch Display mit Rahmen gefallen und an der Wärmepumpe fehlte mir immer ein Display, um Daten anzuzeigen.

Das hier ist jetzt daraus geworden. Es war ein wenig Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Die Anlage läuft jetzt auch schon wieder längere Zeit ohne reboot oder Probleme.

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Syr Lex 10 Enthärtungsanlage mit Limex IQ Controller

Der liebe Kalk nervt. Bei einer Eingangshärte > 20 bleibt viel Kalk hängen. Nach langer Suche haben wir uns entschlossen eine Syr Lex 10 Anlage zu kaufen. Warum genau diese Anlage will ich hier versuchen zu erklären.

Erste Frage war, brauchen wir eine Duo Anlage? Eine Duo Anlage liefert, auch während einer Regeneration, ständig weiches Wasser. Technisch gibt es da unterschiedliche Systeme. Die meisten haben 2 Patronen, welche einfach zwischen den beiden hin- und herschalten. Ist das Harz in der einen erschöpft, wird auf die andere umgeschaltet und die erschöpfte wird regeneriert. –> Nein, brauchen wir nicht. Warum? Unser Wasserverbrauch ist nicht so hoch, dass wir innerhalb 4 Tagen beide Patronen ausschöpfen würden. Soll heissen, eine der beiden Patronen würde alle 4 Tage aus Gründen der Hygiene regeneriert, obwohl sie gar nicht verwendet wurde. Also hätten wir hier unnötigen Salz- und Wasserverbrauch. Hinzukommt, dass man die Einsäulenanlage auf nächtliches Regenerieren einstellen kann. Vermutlich werden wir die einzelne Patrone auch nicht ausschöpfen, sodass dann alle 4 Tage automatisch regeneriert wird und zwar nachts. Damit haben wir dann ebenfalls immer weiches Wasser. Mal sehen, wie es in der Praxis dann aussieht.

Zweite Frage, welcher Hersteller? Für mich war natürlich auch wichtig, dass die Anlage eine Schnittstelle hat. Die Hersteller sind hier meist noch sehr rückständig. Sicherlich, potentialfreie Kontakte haben die einen oder anderen. Aber das reichte mir nicht. Ich möchte schon ein bischen mehr von der Anlage wissen. Nun gibt es auch hier Hersteller, welche schon weiter sind und Ethernet oder WLAN Schnittstellen haben. Diese lassen sich das aber auch sehr, sehr teuer bezahlen. Die Kosten stehen in keiner Relation zu dem Nutzen.

Ich bin auf einen Hersteller gestoßen, welcher eine Einsäulenanlage mit LAN Anschluss hat. Die Syr Lex 10 bietet erstmal alles, was ich mir vorstelle. Nachdem ich mit der Hotline von Syr telefoniert hatte, bekam ich die Info, dass es in naher Zukunft auch eine API geben wird. App´s für iPhone und Android gibt es schon und auch eine Weboberfläche. Einziges Manko, die Lex funkt ständig nach Hause. Die Daten werden an einen Webservice von Syr über die Internetverbindung zuhause gesendet. Mir ist es bis jetzt nicht gelungen, den Controller direkt abzufragen oder anzusteuern. Ports sind keine offen und Wireshark zeigt nur die HTTP POST Daten in Richtung Webservice. Das ganze wird leider auch noch als plain-text, also über Port 80 ins Internet gesendet. Besser wäre da eine SSL Verschlüsselung. Beruhigend ist, dass wohl niemand etwas mit den Daten anfangen wird, da hier nur Störmeldungen oder Betriebsdaten gesendet werden. Ausser der Seriennummer sind hier also keine Persönlichen Daten hinterlegt.

Was bietet die APP? Leider habe ich im www keine Screenshots der App gefunden. Ich denke, dass diese Screenshots von mir auch nur einen aktueller Stand der App darstellen. Hier wird es bestimmt noch weitere updates geben, denn die Wasserverbrauchsdaten sind im Webservice noch nicht einsehbar, jedoch kann man diese Daten auf dem Controller abrufen. Über die App sind auch Einstellungen möglich. Kurvendaten sind auf dem Screenshot nicht dargestellt, das die Anlage noch keine Daten gesammelt hat.

Screenshots

Wie geht es weiter? Ich werde die Anlage erstmal in Betrieb nehmen und ein paar Daten sammeln. Ich stehe in Kontakt mit dem Hersteller bezüglich der API. Wünschenswert wäre hier eine XML-API oder Socket Verbindung. Am allerschönsten und auch Störungsfreier wäre, wenn man den Controller direkt abfragen könnte. Mal sehen, wohin der Weg geht.

Quellen: www.syr.de

Raspberry Heizungssteuerung

Die Anlage ist in Betrieb

Die Anlage läuft jetzt schon einige Zeit produktiv. Es wurden noch ein paar „Erweiterungen“ eingebaut, wie z.B. die automatische Umschaltung auf Sommerbetrieb. Was macht die Umschaltung und wie wurde das realisisert?

Automatische Umschaltung Sommer/Winter

Durch meine Heimautomatisierung kenne ich den Zustand von jedem Heizungsventil und deren Umwälzpumpen. Die Ventilöffnung der Heizungsventile wird mir in % angegeben, die Ventile der Fußboden Einzelraumregeleung bekomme ich als AN|AUS. Der Wärmebedarf wird über die Thermostate in den einzelnen Räumen geregelt. Wird jetzt 12h lang kein Ventil geöffnet, wird die Heizung automatisch auf Sommerbetrieb umgestellt und es wird nur noch Brauchwasser erwärmt. Sobald an irgend einer Stelle wärme angefordert wird, schaltet die Heizung auch wieder auf Heizwasser Betrieb um.

Zirkulationspumpe läuft nur bei Bedarf

Auch die Zirkulationspumpe läuft nur, wenn sich jemand in den „Zapfbereichen“ aufhält. Dies ist der Bereich der Küche und der Bereich Bad. Sobald die Heimautomatisierung hier eine Bewegung erkennt, wird die Zirkulationspumpe für 10 Minuten eingeschaltet. Seit dieser Umstellung läuft die Zirkulationspumpe nicht mehr 16h am Tag und die Warmwasserbereitung hat sich auf 1x am Tag reduziert.

Urlaubsschaltung

Über die Weboberfläche kann bequem die Urlaubszeit eingetragen werden. Innerhalb der beiden Datumsbereiche wird kein Warmwasser bereitet und die Heizung fährt auf Frostschutz herunter. Die Frostschutztemperaturen lassen sich natürlich variabel einstellen.

Holiday

Überwachung

Da das System alle Daten für eine einstellbare Zeit mitloggt, ist die Erstellung von Graphen möglich. Diese Graphen können bei der Fehlersuche helfen bzw. das Verhalten der Anlage graphisch darstellen.

WW-HW-eine-Woche

Graph

Störmeldungen per Email

Durch die freie Programmierung ist es möglich, jede Art von Daten auch per Email zu versenden. Dies habe ich mir zu Nutzen gemacht und sende mir eine Email im Fall einer Störung. Die gesamte Logik der Anlage wurde mit Hilfe der Weboberfläche programmiert. Hierzu sind keine Programmierkenntnisse notwendig. Die Bausteine werden als Logikbausteine zur Verfügung gestellt und lassen sich per „Drag-and-Drop“ zusammenbauen.

Systemeinstellungen

In den Systemeinstellungen können die Grundeinstellungen vorgenommen werden. Hier werden die Temperaturen von Heiz- und Brauchwassergrenzen eingestellt. Die Betriebsstundenzähler und Kompressorstarts definiert. In meiner Anlage habe ich noch die Nachtsperre mit eingebaut, da ich im Winter vor der „Sperrzeit“ auflade. In der Vergangenheit war es meist so, dass die Wärempumpe kurz vor der Sperrzeit angefangen hat, Brauch- oder Heizwasser aufzuladen und kam dann in die Sperrzeit. Jetzt kann habe ich das besser im Griff, da das Ende der Nachtsperre gleichzeit das Aufladen startet.

Settings

Herzstück der Anlage

Hier sieht man die Anbindung des Raspberry an die Bartl Wärmepumpe. Der Raspberry steuert den Kompressor (Brauchwasser, Heizwasser), die Umwälzpumpen (Heizkörperkreis, Fußbodenkreis) und die Zirkulationspumpe für das Brauchwasser. Über das PiFace bekomme ich noch Zustände der Anlage zurück und kann Ausgänge schalten. Über die Eingänge wird zurückgemeldet, ob der Kompressor läuft (für die Betriebsstunden), ob gerade Sperrzeit des EVU anliegt und ob irgend eine Störung anliegt (Unterdruck bzw. Überdruckstörung).

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Sensorik

Bei der Sensorik habe ich mich für 1wire entschieden. Die Sensoren benötigen lediglich 2 Drähte und alle Sensoren können am Bus betrieben werden. Als Buskabel habe ich mich für RG58 Kabel entschieden. Diese Sensoren laufen bei mir schon seit einigen Jahren ohne Fehler. Die Sensoren müssen nicht abgeglichen werden und können über diesen Bus einfach erweitert werden. Derzeit betreibe ich 12 Temperatursensoren an einem Bus. Ich verwende dabei die Sensoren DS18S20 und DS18B20.

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Aktorik

Als Aktoren verwende ich 5V Relais von Finder. Diese können dann direkt meine 230V Verbraucher schalten.

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Programmierung

Die Programmierung erfolg, wie schon erwähnt, über Logikbausteine. Die Programmierung wird ebenfalls über die Weboberfläche gestartet. Hier ein paar Beispiele, wie Programme erstellt werden.

Email Benachrichtigung

Email

Betriebsstunden erfassen

Betriebsstunden

Logik Programmierung

Logik

Hier noch eine Anleitung / Dokumentation der Schritte: CCU.IO-Projekt-RaspberryPi-PiFace

Bartl Wärmepumpe meet CCU.IO

Bartl Wärmepumpe meet CCU.IO

Es ist soweit. Die Alpha Version meiner Wärmepumpensteuerung ist fertig. Bis zu diesem Jahr lief meine Homematic gesteuerte Wärmepumpe ganz gut. Doch so langsam bekomme ich ein „mulmiges“ Gefühl, da einfach zu viele Komponenten im Spiel sind. Die wären Netzwerkswitch, NetIO von Pollin, Homematic Zentrale, Homematic Funk Aktor, Router und ein selbst geschriebenes Bascom Projekt. Jetzt kommt es doch ab und zu vor, dass die Anlage nicht das tut, was sie soll. Nämlich zuverlässig laufen. Bei Windows95 war man es ja gewohnt, immer wieder neu zu installieren und mein Konstrukt benötigte auch etwa 2 reboots der Gesamtanlage im Jahr. Also muss was neues, stabileres her. Die Idee wurde durch das ccu.io Projekt geboren.

Ein Raspberry wird hier die Macht übernehmen und die Wärmepumpe, unabhängig von Routern und Netzwerk oder gar Homematic Zentralen steuern. Die Alpha Version ist fertig und wir gerade den letzen Tests unterzogen.

Hier mal ein Ausblick auf die Benutzeroberfläche.

Home

Graph

Graph-kurven

Holiday

Settings

 

Katzenschreck Episode 1 – Die Elektronik wurde geliefert

Katzenschreck Episode 1 – Die Elektronik wurde geliefert

Vorab. Der Nachbau darf nur durch geschultes Personal durchgeführt werden. Die VDE-Richtlinien müssen eingehalten werden. Hier werden Lebensgefährliche Spannungen verwendet. Jeder sollte wissen, was er macht.

Unboxing:

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Die Komponenten:
2 x Funk Bewegungsmelder
1 x Funk Schaltaktor
1 x Megapack Batterien

Da ich auch gerne was zusammenlöte, bestelle ich bevorzugt die Ausführung als Bausatz.

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Der Funk Schaltaktor 4-fach in Einzelteilen

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Die Basisplatine mit den Relais

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Und die fertig zusammengesetzte Platine vor dem Einbau in das Gehäuse.

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Die Einzelteile des Bewegungsmelders

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und der fertig aufgebaute Bewegungsmelder. Am Freitag Abend geht es dann an die ersten Tests bezüglich Programmierung.

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DS1820 als Tauchfühler

DS1820 als Tauchfühler

Nachdem ich lange nach digitalen Tauchfühlern auf der Suche war und nur überteuerte Fühler gefunden habe, habe ich mich dazu entschlossen, diese selbst zu bauen. Die Fühler arbeiten bei mir jetzt seit einigen Jahren fehlerlos. Der Sensor arbeitet hier im Parasite Modus. Das bedeutet, dass die Versorgungsspannung mit über die Datenleitung gespeist wird.

Teileliste:

– 6mm Kupferrohr
– Zwei Komponentenkleber (Epoxydharz und Härter)
– Sensor DS1820 bzw. DS18S20
– Koaxialkabel (RG58)

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In meiner Anwendung kommt das ganze als Bus zum Einsatz. Dabei nutze ich die „alte“ Token-Ring verkabelung. Die Sensoren werden dabei mit T-Stücken verbunden. Funktioniert einwandfrei.

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