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Wort Uhr mit ESP8266

Wort Uhr mit ESP8266

Ich zeige hier kurz ein Projekt, in dem ich als Entwickler mitwirke. Bisher hab ich alles auf dem Steckbrett aufgebaut und entwickelt. Jetzt war es an der Zeit, auch mal selbst eine Uhr zu bauen. Das Ergebnis ist eine 50cm x 50cm Uhr.

Leider kann der Quellcode und die Anleitung aufgrund von Abmahnungen nicht bereitgestellt werden.

Mp3 Radio für Kids

Hat schon mal jemand einen CD-Player oder MP3-Player für Kinder unter 3 Jahren gesucht?

Welches Kind soll denn die kleinen Knöpfe der MP3-Player bedienen?

Bei der Suche bin ich dann auf den Dfplayer gestoßen. Er hat ein paar Funktionen, die es relativ einfach machen, mit einfachen Knöpfen einen Kindgerechten Mp3-Player aufzubauen. Und so ist das Projekt entstanden.

Der Dfplayer kostet weniger als 10€ und hat gleich einen 3W Verstärker mit an Board. Damit kann ein kleiner Breitbandlautsprecher in ausreichender Lautstärke betrieben werden. Man sollte sogar noch einen Poti mit etwa 200 Ohm vorschalten, um die Lautstärke zu begrenzen. Diesen habe ich im Gehäuse untergebracht, damit wir der Herr der maximalen Lautstärke bleiben. Mit einem 2. Potentiometer, Wert 1KOhm kann unsere Tochter jetzt ihre Lautstärke selbst regeln.

Eingeschaltete wird der ganze Player über einen großen, kindergerechten Kippschalter.

Die farbigen Knöpfe spielen die Lieder 1-12 auf der Micro-sd Karte direkt an. Mit den weißen Knöpfen kann man vor- und zurückspringen oder die Lieder oberhalb der ersten 12 Lieder erreichen.

Die Micro-sd Karte ist ebenfalls im Inneren verbaut und kann mit einem normalen Kartenleser bespielt werden.

Ich war wirklich erstaunt, wie schnell eine 2 jährige das ganze bedienen kann. Jetzt wird er überall mit hin geschleppt.

Hier noch ein paar Bilder.

Neue Firmware Wort Wecker ver.1.1.0

Neue Firmware Wort Wecker ver.1.1.0

Der Wort Wecker hat eine neue Firmware bekommen. Beim Einschalten kann nun mit der hoch- oder runter Taste der Schaltausgang definiert werden. Beim anlegen der Spannung erleuchten alle LED´s für etwa 10 Sekunden. Während dieser Zeit kann der Modus für den Alarm-Ausgang geändert werden. Wird während dieser Zeit der „Hoch“ Knopf gedrückt, kann man an den Ausgang einen Piezo anschließen. Dieser wird dann gepulst. Drückt man den „Runter“ Knopf, ist der Ausgang im Modus Dauersignal. Damit könnte man dann z.B. einen MP3 Player anschließen. Der Modus wird im EEProm abgespeichert. Man sieht nach den ersten 10 Sekunden Dauerleuchten der LED´s anschließend für 4 Sekunden den Modus. Dabei bedeutet gestrichelte Linie = Piezo, durchgezogene Linie = permanentes Signal.

Hier noch ein Video, in dem man die Ausgabe sieht:

Phillips Aqua Trio

Und seine Schwäche. Nun schon zum 2. Mal wurde uns kostenlos die Verschlussklappe des Aqua Trio von Phillips zugesendet. In meinen Augen ein Entwicklungsfehler, der leicht zu beheben wäre. Die Lasche ist zu empfindlich konzipiert und bricht an der beanspruchtesten Stelle. Einfache Lösung: Lasche verstärken. Ich habe das mit ein bischen ABS Material, aufgelöst in Aceton gemacht. ABS findet man eigentlich überall im Haushalt. Das aufgelöste Material zwischen die Lasche und fertig. 

3D Drucker | 120°C Druckbett

So, im Moment läuft der erste Testdruck mit den Änderungen. So wie es im Moment aussieht, hat sich der Aufwand gelohnt. Das Druckbett kommt jetzt ohne Probleme auf >120°C. Die Wartezeit, bis das Druckbett auf Temperatur für ABS angelangt ist, ist jetzt kürzer als ich benötige, um den G-Code mit „Slic3r“ zu generieren. Ich habe es jetzt noch nicht genau gestoppt, aber es sind definitv weniger als 10 Minuten. Vorher habe ich eine halbe Stunde gewartet, bis die Temperatur bei 100°C angekommen ist. Mehr als 105 war nicht drin.

Was habe ich gemacht?

  1. Ich habe die Isolierung nach „unten“ nochmals erhöht. Dazu habe ich ein aluminiumbeschichtetes Klebeband verwendet und das Heizbett nach unten beklebt.
  2. Das Netzteil des Geeetech war sehr genau auf 11,9V eingestellt. Nach meiner Recherche kann das Steuerboard 2560 aber bis zu 24V ab und hat noch einen Spannungswandler für die Steuerelektronik verbaut, so dass diese immer 5V abgekommt, egal welche Eingangsspannung anliegt. Meine Messung am Heizbett hat dann ergeben, dass dort nur noch eine Spannung von 10,6V ankommt. Verluste welche auch durch den Leitungsquerschnitt verursacht wird. Ich habe jetzt die Spannungsversorgung auf maximale Spannung eingestellt (13,8V). Das kann man mit dem Poti regeln und an den Klemmen nachmessen. Aber Vorsicht, an der Klemmleiste liegt auch die volle Netzspannung an (230V) ! Hier besteht Lebensgefahr. Bitte nur durch einen Fachmann durchführen lassen !

3. Ich habe den Nema17 für den Extruder anders befestigt. Nun kann ich diesen von vorne bedienen und der Wechsel des Filamentes ist somit viel benutzerfreundlicher.

3D-Drucker | Umbau auf externen Extruder

Ich musste schmerzlich feststellen, dass die Filament Qualität sehr stark schwankt. Ein 26h Druck mißglückte mir 4 mal, bis ich auf die  Ursache gestoßen bin. Jedes Mal, wenn der Extruder mit hoher Geschwindigkeit auf der X-Achse fahren musste und gleichzeitig noch Filament abwickeln musste, wurde der Strom in den Stepper Motoren zu hoch und die X-Achste bewegte sich in dieser Zeit nicht oder zu wenig. Die Folge ist, dass die X-Achse nun auf der falschen Koordinate steht und fleißig mit den alten Daten weiter druckt. Also wird der komplette Druck versetzt. Das Ergebnis ist für den gelben Sack. Aufgefallen ist mir das erst, als ich das Filament mal genauer angesehen habe. Das schwarze Filament ist sehr viel geschmeidiger als das z.B. blaue. Zumindest war das bei mir so. Und damit war der Reibungswiderstand beim blauen Filament um einiges höher als bei dem schwarzen.

Lange Rede, kurzer Sinn. Auf der X-Achse musste sich was ändern. Logischer Weise sollte das Problem mit einem externen Extruder mit Bowden nicht mehr auftreten. Denn schnelle Bewegungen der X-Achse haben kein ruckartiges Nachziehen vom Filament zur Folge. Das Filament wird dann schön gleichmäßig eingezogen. Soweit zur Theorie.

Ich habe dann bei Amazon die nötigen Teile bestellt (Pneumatische Schnellverschlüsse und PTFE Schlauch), welche mit ca. 20 Euro zu Buche geschlagen haben. In der Bucht wäre das ganze noch billiger gewesen, aber ich habe hier auf Prime gesetzt, falls das ganze nicht die Qualität gehabt hätte.

Der Umbau kann beginnen.

In Thingiverse.com einen externen Extruder Halter ausgedruckt: http://www.thingiverse.com/make:308418

Montage des Hotend auf dem Halter der X-Achse:

Hier hat nun der Stepper der X-Achse um einiges weniger Gewicht zu schleppen und ist damit auch von der Filament Versorgung entkoppelt. Bisher sind alle Ausdrucke ohne jeden Fehler durchgelaufen. Auch der 26h Druck. Es hat sich also gelohnt.

Was kommt als nächstes?

  • Das Housing des Druckers mit Ikea Lack Tischen (mal sehen ob ich eine Umgebungstemparatur von 60°C erreiche)
  • Temperaturkontrolle bzw. Anzeige mit einem 12V Temparturregler für 2,60 €
  • Remote Steuerung und ÜBerwachung mit OctoPi (läuft schon in Testaufbau)
  • Endgültige Montage im Ikea Lack

Hier mal ein Screenshot der letzten Teile für den Ikea Lack. Bin mal gespannt, wie das ganze dann im neuen Housing aussieht.

 

3D-Drucker | Nächste Stufe – ABS drucken

3D-Drucker | Nächste Stufe – ABS drucken

Ok, nachdem nun der PLA Druck immer gelingt, kommt die nächste Stufe. ABS drucken. Warum ich nun in ABS Druck versuche, weiß ich bis heute noch nicht. Laut Geeetech kann das Druckbett Temperaturen bis 110°C. Mir war schon klar, das das wohl unter Labor Bedingungen gemessen wurde. Der Raum selbst hatte wahrscheinlich schon um die 40°C. Nach einigen Tests mit 95°C habe ich immer wieder mit dem Warp Effekt zu kämpfen gehabt. Eine höhere Temperatur war auch nach einer halben Stunde Aufheizzeit nicht zu erreichen. Was also tun?

  • neues Heizbett kaufen –> erfordert aber die Umstellung auf 24V
  • den Raum noch mehr aufheizen
  • Isolieren

Mir ist aufgefallen, sobald ich das Fenster zum lüften geöffnet habe, ist die Bett Temperatur gleich ein wenig gefallen. Also hat schon das öffnen des Fensters dazu geführt, ziemlich viel Wärme zu verlieren. Ich hab mir dann überlegt, wo die Wärme verloren geht. Einmal natürlich über die Oberfläche des Druckbettes, aber eben auch auf der gegenüberliegenden Seite, nämlich unten. Nachdem ich zwischen Trägerplatte und Heizbett eine Schaumstoffisolierung eingebracht habe, wurde die Heizzeit schon beachtlich verkürzt. Nach dieser Maßnahme komme ich mit dem Heizbett schon mal konstant auf 105°C. Erste Tests zeigen, dass damit das Warping mit meinem Krepp-Band so gut wie nicht mehr auftritt. Ich werde mal weiter testen und im schlimmsten Fall kann man ja immer noch zurück auf das Umweltfreundliche PLA.

Hier noch Bilder, wie die Isolierung eingebracht ist.

3D-Drucker | Auto-Bed-Leveling

Als erstes sucht man natürlich Verbesserungen des eigenen Druckers. Das beste, was man sich antun kann ist ein Sensor für das automatische ausmessen des Druckbettes. Was mich anfangs zur Verzweiflung gebracht hat, ist jetz reiner Luxus. Das automatische ausmessen des Druckbettes. Hierzu wird ein Sensor anstatt des Z-min Endschalters eingebaut. Es gibt für so ziemlich jeden Sensor bereits ausdruckbare Halter auf www.thingiverse.com .

Einzig das anpassen der Firmware ist für unbedarfte etwas frickelig. Bei meinem Drucker wird die Marlin Firmware verwendet, welche bisher mit der Arduino Compiler Version 1.0.1 compiliert wird. Wer eine neuer Arduino Version verwendet, wird den „Sketch“ nicht compiliert bekommen.

Ich möchte mal behaupten, dass ich schon einiges an Microcontrollern programmiert habe, aber die anpassung der Firmware hat mich 3 Abende gekostet. Vor allem sind einige Fallen versteckt, welche ich in meinem vorherigen Artikel beschrieben habe.

Hier noch ein Video vom Autoleveling. Wenn alles mal eingerichtet ist, ist das eine feine Sache.